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Pressespiegel

Presseberichte über unser Unternehmen in der regionalen und überregionalen Presse.

Bad Dürrheims Gewerbe macht das Beste aus der Situation


Nachdem die Einzelhändler kurz vor Weihnachten ihre Läden schließen mussten, dürfen sie inzwischen wenigstens wieder bestellte Waren abholen lassen – für viele ein Tropfen auf den heißen Stein, doch aus Sicht der Vorsitzenden des Gewerbevereins Bad Dürrheim, Tamara Pfaff, absolut notwendig, um die Vielfalt des Einzelhandels in der Innenstadt aufrecht zu erhalten und der Konkurrenz der Onlineversandhäuser wenigstens in geringem Umfang zu trotzen.
Der Betrieb von Einzelhandel, Ladengeschäften und Märkten bleibt bis zum 31. Januar untersagt. Davon ausgenommen sind Abholangebote (Click and Collect) und Lieferdienste. Außerdem dürfen Geschäfte geöffnet bleiben, die Produkte des täglichen Bedarfs anbieten. Viele Läden in der Bad Dürrheimer Innenstadt nutzen die Möglichkeit von Click and Collect, wenn auch die Bestellung meist durch einen Telefonanruf erfolgt und nicht über einen Click auf dem Smartphone oder die Computermaus.

Beispiel Elektro-Mundinger in der Friedrichstraße. Das Unternehmen besteht aus einem Elektroinstallationsbetrieb, der Strom- und Netzwerkkabel in Neu und Altbauten verlegt, Haustechnik, Fernseh- und Satellitenanlagen einbaut. Daneben gibt es aber noch das Ladengeschäft.

Wie Karolin Mundinger sagte, war nicht klar, ob der Laden geöffnet werden kann oder auch nur an der Ladentür Bestellungen übergeben kann, denn das Unternehmen macht zu 95 Prozent sein Geschäft mit dem Handwerksbetrieb. Die Stadtverwaltung konnte diese Frage nicht klären und hat eine Anfrage an das Landratsamt gerichtet. Dennoch hat sich bei Elektro- Mundinger der Bestell- und Abholservice ganz gut eingespielt. Von Montag bis Freitag ist der Laden telefonisch innerhalb der Öffnungszeiten oder per Mail erreichbar. Wer etwas bestellt, bekommt gleich Bescheid, wann er das Produkt an der Ladentüre abholen kann. Die Kunden betreten nicht den Laden, sondern werden unter dem Vordach bedient. Wer etwas bestellt, bekommt gleich am Telefon gesagt, wieviel es kostet und wird gebeten, Beträge unter 20 Euro passend in bar mitzubringen, höhere Summen können mit Karte bezahlt werden. Die Abholung vor Ort ist dann unkompliziert. Allerdings hat Karolin Mundinger die Erfahrung gemacht, dass die telefonische Beratung doch nicht so perfekt sein kann wie jene im Ladengeschäft: „Wir haben auch ältere Kunden, die zum Beispiel die Batterien in Geräten nicht selbst wechseln können und für die wir das bisher im Laden gemacht haben. Denen bieten wir dann an, dass sie die Geräte bei uns abstellen oder einwerfen und am nächsten Tag abholen können.“ Schwierig werde es auch, wenn sich jemand einen neuen Backofen oder Herd aussuchen wolle. Am Telefon könne man zwar schon gut beraten, aber viele wollten dann eben auch das Gerät vor Ort anschauen und sich die Schalter und Funktionen erläutern lassen.

Für Gerhard Zucker war das alles kein Problem, der Sunthausener benötigte zwei Leuchtstoffröhren, weil diese zu Hause in der Küche ausgefallen waren. Er kannte die exakte Größe und musste nur noch am Telefon entscheiden, ob die neuen Leuchten einen kalten oder warmen Lichtton haben sollten.

 Ein Fachgeschäft: Die Inhaberin beklagt, dass sich in den Einkaufsmärkten und Discountern die Leute tummeln und die kleinen Geschäfte sowie die Gastronomie gehe kaputt, wo doch die kleinen Geschäfte wesentlich mehr auf Abstand und Hygiene achten könnten.


 Ein Artikel aus der Südwest Presse / Die Neckarquelle Villingen-Schwenningen vom 19. Januar 2021 (Seite 22). Copyright Hermann Kuhn GmbH & Co. KG 2021. 

15 Jahre Elektro Mundinger

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Fachzeitschrift BAUEN!

Ausgabe April/Mai 2014

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